Schwimmkragen

Erfunden wurden Schwimmkragen eigentlich, um als Rettungsvorrichtung auf Schiffen und in Flugzeugen, die wesentlich mehr Platz in Anspruch nehmenden Rettungswesten als Schwimmhilfe abzulösen. Doch mittlerweile dient sie auch Kindern so wie behinderten und unsicheren Personen als Schwimmhilfe und hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Vorteile von Schwimmkragen

Zum einen ist ein Schwimmkragen sehr leicht anzulegen und kann sowohl von Kindern als auch körperlich beeinträchtigten Menschen in der Regel selbst gehandhabt werden. Das Ventil ermöglicht ein einfaches Aufblasen per Mund, dann wird der Schwimmkragen einfach um den Hals gelegt und mit den beiden Haltebändern oder einem Klettverschluss fixiert. Besonders vorteilhaft ist diese Schwimmhilfe in der Rückenlage, da der Kragen den Kopf stützt und Mund und Nase immer über Wasser hält. Viele Kinder und ängstliche Erwachsene geraten geradezu in Panik, sobald sie Wasser ins Gesicht bekommen, hier ist der Schwimmkragen sehr vorteilhaft, da der Kopf ja grundsätzlich über Wasser und, vorausgesetzt es wird nicht absichtlich mit Wasser gespritzt, das Gesicht in der Regel immer trocken bleibt.

Nachteile von Schwimmkragen

Durch den Schwimmkragen befindet sich der Träger immer in einer extrem vertikalen Haltung, der Kopf ist nach hinten geneigt, das Gesicht vor dem Wasser ­geschützt und während diese Haltung in Rückenlage noch sehr entspannend ist, wird das Brustschwimmen eher anstrengend und der Schwimmer ermüdet schnell. Zum brustschwimmen lernen ansich ist er also nicht besonders geeignet.

Schwimmkragen Hersteller und Preise

Die am häufigsten verwendeten Schwimmkrägen sind die von den Herstellern Dr.Winkler, Behrend, Homeactive und Secumar. Preislich gibt es allerdings sehr große Unterschiede, während es ein einfaches Modell, wie den Halsschwimmkragen „Schwimmi“ schon für unter 20,- Euro zu kaufen gibt, kostet der Schwimmkragen „Secumar 9 S“ schon etwas über 100,- Euro und der Homeactive Schwimmkragen »Extra« ist nicht mehr unter 130,- Euro zu bekommen. Doch für welchen Schwimmkragen man sich letztlich entscheidet, sollte natürlich nicht vom Preis, sondern vom Verwendungszweck abhängen.