Schwimmgürtel

Schwimmgürtel sind beliebte Hilfemittel beim Erlernen des Schwimmens. Es muss sehr deutlich gesagt werden, dass sie nicht für Nichtschwimmer geeignet sind. Dies gilt auch für Senioren und Behinderte, die auch nur unter Aufsicht die Schwimmgürtel verwenden sollten.

Verschiedene Modelle sind auf dem Markt. Schwimmgürtel erhält man mit 4 bis 6 Blöcken aus PE-Schaum. Diese sind meist einzelnd abnehmbar, sodass es sich empfiehlt, von vornherein einen Gürtel mit 6 Blöcken zu besorgen und diesen, je nach Schwimmfähigkeit des Kindes oder Erwachsenen, zu variieren. Der dazugehörige Gurt ist ca. 130cm lang und längenverstellbar. Er besitzt einen Sicherheitsverschluss, der während der Schwimmstunde nicht versehentlich geöffnet werden kann. Sind alle 6 Blöcke am Gurt befestigt, beträgt das Maximalgewicht bei vielen Herstellern 60kg. Kommen nur 5 zum Einsatz, reduziert sich das Gewicht auf 16-30 kg. Es gibt jedoch auch besondere Modelle für Erwachsene die noch mehr Auftrieb erzeugen.

Wird der Schwimmunterricht für die Kleinsten, ab ca. 3 Jahre, direkt mit dem Schwimmgürtel gegeben, so ist darauf zu achten, dass gut geschulte Schwimmtrainer oder die Eltern den Kindern zu Beginn zur Seite stehen. Man bedenke, dass es sich um eine Auftriebshilfe und nicht um einen Schwimmring handelt. Da die Anzahl der Blöcke jedoch einfach geändert werden kann, ist es bei jedem Fortschritt möglich schnell eine neue Herausforderung an das Kind zu stellen.

Ein winziger Nachteil ist zu verzeichnen: Die Schwimmgürtel nehmen in jeder Badetasche ziemlich viel Platz ein. Da sie jedoch recht schnell trocknen, wäre es auch möglich, sie aussen an der Tasche zu tragen.

Die dominierenden Hersteller für Schwimmgürtel sind Fashy, Hudora, Kontrovier und Royalbeach. Günstige Modelle gibt es bereits ab ca. 5 Euro und bis zu 20 Euro.